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Agility
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Im Agility bewältigt der Hundeführer mit seinem nicht angeleinten Hund einen
Hindernisparcours, wobei er den Hund nur mittels Ruf- und Sichtzeichen lenken darf. Als Hindernisse gibt es unter anderem Hürden zum Überspringen, Tunnel zum Durchlaufen, so genannte Kontaktzonengeräte wie Laufsteg
und Wippe zum Darüberlaufen und den Slalom zum Durchfädeln. Auf jedem Turnier wird ein anderer Parcours aufgebaut. Während einer nur 5 minütigen Parcoursbegehung müssen sich die Hundeführer den Verlauf
einprägen. Der Schwierigkeitsgrad ist abhängig von der Klasse, in der gestartet wird.
Das richtige Überwinden der verschiedenen Hindernisse lernen die meisten Hunde recht schnell. Voraussetzung für einen
zügigen Lauf ist aber auch ein möglichst perfektes Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund. Durch seine Position im Parcours zeigt der Hundeführer seinem Hund den richtigen Weg, verkleinert dessen Bögen bei Wendungen
und bringt ihn in die optimale Sprungposition. Im Agility treten beide als Team an und beide müssen ihren Teil zu einem gelungenen Lauf beitragen. Somit ist dieser Sport nicht nur eine gute körperliche
Auslastungsmöglichkeit für agile Hunde, sondern fordert sie auch geistig.
Agility steht Hunden aller Rassen und Mischlingen gleichermaßen offen. Nur die Läufe um die FCI Weltmeisterschaft beschränken
sich auf Hunde mit FCI Papieren. Gestartet wird immer nach Größenklassen und Leistungsklassen unterteilt:
Größenklassen
mini (kleiner als 35 cm Widerristhöhe)
midi (ab 35cm und kleiner als 43 cm Widerristhöhe) large (ab 43 cm Widerristhöhe)
Leistungsklassen
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Klasse
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Startvoraussetzung (Stand 01.01.2007)
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A 0 (Anfänger)
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Mindestalter 18 Monate VDH Begleithundeprüfung (abgelegt beim DHV
oder Gebrauchshundeverein)
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A 1
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Mindestalter 18 Monate VDH Begleithundeprüfung (abgelegt beim DHV
oder Gebrauchshundeverein)
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A 2
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3 platzierte (Platz 1-3) Null-Fehler-Läufe in der A 1 oder
5 Null Fehler Läufe ohne Platzierung in der A 1
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A 3
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3 platzierte (Platz 1-3) Null-Fehler-Läufe in der A 2 oder
5 Null Fehler Läufe ohne Platzierung in der A 2
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Senioren
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ab dem Alter von 6 Jahren möglich
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Bei der Bewertung der Läufe werden Strafpunkte für Verweigerungen, Fehler und
Zeitüberschreitung vergeben. Als Fehler gilt beispielsweise ein Stangenabwurf, ein Überspringen der Kontaktzonen oder ein falsches Einfädeln in den Slalom. Zur Disqualifikation führen zum Beispiel die dritte
Verweigerung in einem Lauf oder der Sprung über das falsche Hindernis. Sieger ist das Team, welches den Parcours mit der geringsten Anzahl Fehler und in der geringsten Zeit bewältigt.
Man unterscheidet
den so genannten „A-Lauf“ und den „Jumping“. Der A-Lauf (mit Kontaktzonengeräten) ist der Wertungslauf um den Aufstieg in die nächst höhere Klasse, der Jumping (ohne Kontaktzonengeräte) ist ein reiner
Wettkampf ohne Aufstiegsqualifikation. Der Jumping kann auch klassenübergreifend ausgetragen werden.
Agility wird in Deutschland von vielen Hundesportvereinen unter dem Dach des Deutschen Hundesportverbandes
(DHV / VDH) angeboten, aber auch einige Rassehundevereine wie der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV), der Club für britische Hütehunde (CfbrH) und der Deutsche Club für belgische Schäferhunde (DKBS) bilden aus
und richten Turniere aus.
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